Gehst du deinen eigenen Weg?
Von Julia Söllner, 17.07.23
Gerade wenn Dinge nicht so recht gelingen wollen, sich sehr stressig, langweilig oder nach „ganz ok, aber…“ anfühlen, lohnt es sich, über diese Frage nachzudenken.
Denn wenn du nicht deinen eigenen Weg gehst oder dein momentaner Weg nicht (mehr) zu dir passt, kostet dich das sehr viel Energie und wird sich am Ende unerfüllt anfühlen.
Stattdessen kannst du dich fragen:
Warum tue ich eigentlich, was ich tue?
Damit besinnst du dich auf deine Werte & Motivation und weshalb du irgendwann mal mit deinem Weg gestartet bist. Weicht die aktuelle Situation davon ab, kannst du nicht passende Punkte ändern und dich wieder neu ausrichten.
Lebe ich etwas, dass nicht zu mir passt?
Manchmal gehen wir Wege, weil wir denken, dass es (theoretisch) ein guter Plan ist. Wenn du aber auf halber Strecke merkst, dass die Idee vielleicht besser war als die Realität - erlaube dir, ein ehrliches Zwischenfazit zu ziehen. Und den Plan zu ändern. Oder einen neuen Weg zu gehen, der besser zu dir passt.
Lebe ich das, weil ich es will, oder weil ich denke, dass ich muss?
Oder weil „man das so macht“ oder es von uns erwartet wird? Oder weil wir Angst haben, Menschen um uns herum - oder uns selbst - zu enttäuschen. Oder weil wir dann „anders“ sind, wenn wir unseren eigenen Weg gehen.
Du selbst zu sein, deinen eigenen Weg zu gehen, ist vielleicht manchmal herausfordernd, aber letztlich unbezahlbar.
Dir zu erlauben, so zu leben, wie du bist, was dir entspricht, nach deinem Tempo, mit deinen Talenten, mit dem was dir Spaß macht - „ja“ zu dem zu sagen, was sich gut anfühlt und „nein“ zu dem, was es nicht tut:
Das ist deine wahre Freiheit.